10 gute Argumente für das Singen

1.
Wer singt, macht Musik mit dem einzigen Instrument, das jeder besitzt - mit der eigenen Stimme.
Die ist das Urinstrument, und der Hang zum Singen kommt noch vor dem Sprechen.
Mit dem Singen ist dem Menschen ein Medium gegeben, um seine Emotionen auszudrücken,
seinen Geist und Körper wahrzunehmen. Daraus resultiert Selbsterfahrung, sogar heilende Kraft.
2.
Wer singt, macht aktiv Musik - das ist der Anfang, Kultur nicht nur zu konsumieren.
Wer singt, gestaltet Kultur mit.
3.
Wer selbst gestaltet, entdeckt dabei, was sich „besser“ oder „schlechter“ anfühlt -
Singen macht sensibel. Es hilft also, die eigene Erlebnis- und Ausdrucksfähigkeit auszubilden.
4.
Wer beim Singen im Chor Musik selbst gestaltet, ordnet sein eigenes Gefühl und seine eigenen
Wünsche ein in die Äußerungen der Gruppe. Man verfolgt ein gemeinsames Ziel - und so entwickelt
sich soziales Verhalten, Teamfähigkeit.
5.
Wer im Chor singt, stellt sich selbst in einen gemeinsamen Kulturzusammenhang - das erleichtert es,
den eigenen Platz im globalen Konzert der Kulturen und Identitäten zu finden.
6.
Wer singend musiziert, stellt bei zunehmender Leistungsfähigkeit fest, dass Leistung zufrieden stimmt.
Gutes Singen macht selbstbewusst wie guter Sport.
7.
Wer im Chor Leistung bringt, schult seinen Verstand - am auswendig gelernten schwierigen
Text ebenso wie an den Feinheiten der Partituren.
8.
Wer im Chor gut singt, bereitet anderen (den Chor-Mitgliedern, dem Chorleiter, dem Publikum) Freude -
und der verdiente Beifall ist ein Lohn, den jeder gern empfängt.
9.
Wer in einem aktiven Chor singt, trifft andere aktive Musiker, andere Chöre und Musiker auch
aus anderen Ländern. Das schafft Freundschaften, überwindet Grenzen.
10.
Wer singt, zumal und besonders im Chor, hat das Zeug zum Vorbild. Bildung zur Musik tut Not.
Vorbild und Beispiel überzeugen den Nachwuchs am leichtesten. Schließlich ist Musik unser Metier.

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